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Bündner Jodlertag in Vals verschoben

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid Ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
Freitag, 03. Juli 2020, 19:51 Uhr Ticker

Ticker

Fr 03.07.2020 - 21:36

Bündner Jodlertag in Vals verschoben

Der Jodlertag vom 18. Oktober 2020 findet nicht statt. Dies hat die Bündner Jodlervereinigung in einer Mitteilung bekanntgegeben. Der Jodlertag wäre durch den Jodlerchor Zervreila Vals in Zusammenarbeit mit der Bündner Jodlervereinigung organisiert worden. Die Veranstaltung wird nicht abgesagt, sondern lediglich um ein Jahr verschoben. Grund für die Verschiebung ist die unsichere Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 

«Die jüngsten, wieder steigenden Fallzahlen stützen diesen Entscheid. Unter den geltenden Abstandsregeln und Anforderungen an die Aufnahme von Kontaktdaten können die Vorträge in der Schweigezone mit laufend wechselndem Publikum nicht sichergestellt werden», schreibt die Jodlervereinigung in einer Mitteilung.

Der nächste Bündner Jodlertag findet am 17. Oktober 2021 in Vals statt. «Der Jodelchor Zervreila wird dann auch sein 50-Jahr-Jubiläum feiern und freut sich darauf, die Bündner Jodlerfamilie unter hoffentlich besseren Vorzeichen zu empfangen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Fr 03.07.2020 - 19:49

Jungwaldpflege: Kammerung in Sedrun. QUELLE: STANDESKANZLEI GRAUBÜNDEN.

Sammelprojekt 2020 für den Waldbau

Die Bündner Regierung genehmigt das Sammelprojekt Waldbau 2020 mit Gesamtkosten von rund 26 Millionen Franken. Das Sammelprojekt wurde in Zusammenarbeit mit rund 200 öffentlichen und privaten Waldeigentümern erarbeitet. Auf insgesamt 2 702 Hektaren wird der Schutzwald erhalten, die Artenvielfalt gefördert und Jungwald gepflegt. Zudem werden Holzschläge in schlecht erschlossenen Gebieten durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln des Bundes, des Kantons und der betroffenen Waldeigentümer.

Fr 03.07.2020 - 19:40

So sieht es in der «Tiny House Gondel» auf dem Piz Nair aus.

Ein Bett unter Sternen

Das «Million Stars Hotel» ermöglicht das Schlafen direkt unter dem Himmelszelt. Das Hotel umfasst rund 50 Zimmer, die in der ganzen Schweiz verteilt sind. Auf den Kanton Graubünden entfallen vier solcher Hotelzimmer:

  • Bei St. Moritz auf dem Piz Nair in einer «Tiny House Gondel»
  • Am Suvretta-Hang ob St. Moritz, in der ehemaligen Sternwarte Randolins
  • Auf der Alp Somtgant oberhalb von Savognin steht als weiteres Bündner «Million Stars Hotelzimmer» ein Tgamon, ein Heuschober, der früher den Bauern zur Übernachtung diente.
  • In der Nähe von Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, wartet schliesslich ein Outdoor-Bett in einem Garten auf Gäste.

Das Projekt «Million Stars Hotel» wurde 2019 von Schweiz Tourismus in der Branche zur Teilnahme ausgeschrieben. Aus über 100 Bewerbungen hat eine Fachjury im Februar 2020 die besten neuen oder bereits bestehenden Angebote ausgewählt.

Fr 03.07.2020 - 16:29

Schanfiggerstrasse wird für sechs Millionen verbreitert

Die Bündner Regierung hat das Projekt zur Korrektion der Schanfiggerstrasse genehmigt. Der Strassenabschnitt ab der Abzweigung Maladers bis nach Platz wird in den nächsten zwei Jahren den geltenden Normen entsprechend ausgebaut. Laut einer Medienmitteilung soll ergänzend nun auch der Abschnitt ab Platz bis nach Sax verbessert werden. Der Zustand der Strassenoberfläche in diesem Abschnitt ist wegen Frost, Tausalz und Verkehrslasten sehr schlecht. Im Rahmen des Projekts wird der Oberbau der Strasse erneuert, deren Geometrie geringfügig korrigiert und die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert. Der Kanton bezahlt dafür 6,75 Millionen Franken.

Zudem soll im Auftrag der Stadt Chur die Postautohaltestelle «Maladers Sax» erneuert und über einen Gehweg mit der Siedlung Sax verbunden werden. Die Regierung spricht der Stadt Chur dazu einen Kantonsbeitrag von 9000 Franken zu.

Fr 03.07.2020 - 11:25

SlowUp Mountain Albula abgesagt

Das Organisationskomitee des SlowUp Mountain Albula hat anlässlich einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen, die für den 6. September geplante Veranstaltung abzusagen. Laut einer Medienmitteilung hätten die Vorbereitungsarbeiten dieser Tage beginnen müssen. Das Organisationskomitee geht davon aus, dass, sollte der Bundesrat entgegen den heutigen Erwartung, ab 1. September wieder Veranstaltungen mit mehreren zehntausend Teilnehmenden erlauben, diese mit derart restriktiven Bedingungen belegt wären, dass die Einhaltung nur unter grösstem personellen und finanziellen Aufwand zu schaffen wäre.

Fr 03.07.2020 - 11:21

Engadiner Country Fest abgesagt

Am 3. Oktober hätte auf dem Hof Lej Ovis-chel in Surlej das Engadiner Country Fest stattfinden sollen. Das OK hat laut einer Mitteilung entscheiden, dass eine Durchführung des Anlasses aufgrund der aktuellen Lage von Covid-19 im gewohnten Rahmen nicht möglich ist. Deshalb wurde das 15. Engadiner Country Fest abgesagt. Für uns hat die Sicherheit und die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher oberste Priorität und diese kann im Moment nur mit grossem Aufwand und starken Einschränkungen gewährleistet werden, schreibt das OK. Mit den bereits gebuchten Bands konnte vereinbart werden, dass sie alle beim nächstjährigen Engadiner Country Fest am 2. Oktober 2021 in Silvaplana auftreten werden.

Fr 03.07.2020 - 11:16

PRO CASTELLIS

Militärische Festung auf dem Malojapass wird totalsaniert

Für die Gesamtsanierung der militärischen Festung auf dem Malojapass gewährt die Bündner Regierung dem zuständigen Verein Pro Castellis einen Kantonsbeitrag von maximal 219'750 Franken. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen laut einer Mitteilung 1,1 Millionen Franken. Die Festung wurde zur Zeit des Zweiten Weltkrieges errichtet. Nach der Übernahme durch Pro Castellis habe man erhebliche Schäden entdeckt. Einige Notmassnahmen seien bereits ergriffen worden worden. Parallel dazu sei das Projekt zur Gesamtsanierung entstanden. (jas)

Fr 03.07.2020 - 10:57

STANDESKANZLEI GRAUBÜNDEN

Weniger Strassensperrungen in Samnaun

In der Gemeinde Samnaun soll der Strassenabschnitt zwischen Spissermühle und dem Siedlungsgebiet im Samnauntal mit fünf Sprengmasten zur Lawinenauslösung gesichert werden. Wie die Regierung mitteilt, genehmigt sie das Projekt «Künstliche Lawinenauslösung Val da Mont». Mit der Umsetzung des Projekts sollen bestehende Risiken reduziert werden. Bisher wurde das Gebiet durch Sprengungen aus dem Helikopter und durch Minenwerfer sowie mittels Strassensperrungen gesichert.

Vor allem Sperrungen seien aber einschneidend für die touristischen und wirtschaftlichen Belange des Tals. Die bestehenden Sprengmethoden würden zudem etliche Nachteile aufweisen, heisst es in der Mitteilung. (jas)

Fr 03.07.2020 - 10:18

Premiere in Silvaplana

Auf dem Dorfplatz Plazza dal Güglia im Zentrum Silvaplanas findet am Mittwoch, 8. Juli, eine Filmvorstellung unter freiem Himmel statt. «Film ab» heisst es um 21.15 Uhr, wenn der Schweizer Film «Die Herbstzeitlosen» gezeigt wird. Wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, wird ein Dorfplatzrestaurant betrieben. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung auf www.silvaplana.ch ist erforderlich.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sind bereits weitere Veranstaltungen fixiert: Am Freitag, 17. Juli, findet das Galakonzert «Not dal Musical» statt. Und am Mittwoch, 22. Juli, ist die nächste Open-Air-Kinovorführung geplant. Ebenso laufen bereits die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 1. August auf dem Dorfplatz.

Fr 03.07.2020 - 10:12

Eine Million für Steinschlagschutz auf der Albulalinie

Zwischen Filisur und Bergün kommt es im Bereich «Cruschetta» immer wieder zu Stein- und Blockschlagereignissen. Diese gefährden die Linie der Rhätischen Bahn, wie die Bündner Regierung in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere ein labiler Grossblock mit einem Volumen von 550 Kubikmetern im Ausbruchgebiet bedroht mittelfristig die Infrastruktur.
Deshalb hat die Regierung ein Projekt der Rhätischen Bahn genehmigt, um das Gebiet auf 120 Metern mit Steinschlagschutznetzen zu sichern und den Grossblock abzutragen. Des Weiteren beteiligt sich der Kanton mit einem Beitrag von maximal 840'000 Franken an den Gesamtkosten von 1,12 Millionen Franken, wie es weiter heisst.

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Schwarmintelligenz?
Ein Blick in die menschgemachte Welt genügt, um ins Schwärmen zu kommen, sprich: Wie soll das denn funktionieren, wenn der Schwarm nicht mal bei Schwarmverdichtung alias Überpopulation Fundamentalnachhaltiges generiert bzw. das vorhandene Gute maximal erhält (was die Bischofskonferenz mit «Bewahrung der Schöpfung» meint, begriff ich eh nie)?
Seit 2014 seien 127 Ideen umgesetzt worden (und wohl viel mehr eingereicht). Ausdrücklich genannt, quasi ins Schaufenster gestellt, offenbar die Highlights: Einige Vegies auf der Schnipo-Speisekarte und ein Schlepplift: anderswo würde man es Schnee von gestern nennen, in Klosters mögen das «Leuchttürme» sein wie in GR inflationär üblich, wo sogar eine Autobahnkirche bejubelt wird von der Somedia, und man könne dort zur Besinnung kommen. Realsatire?
Meine Ansicht: Statt Pseudobedürfnisse an den Haaren herbeizuzwängen, würde ich die Grundprobleme (Radix, aber nicht die, die als Organisation im Internet firmiert) lösen (Umwelt, Krankenwesenkosten-/Leidens-explosion STATT Strassenbau 2021-24 für 783 Millionen Franken, GR-Regierung, siehe SO 6.2.2020), was der Mensch essenziell benötigt.
Nun sucht also die Feriendestination Davos Klosters einen treffenderen Namen für ihre «Open Innovation Plattform».
Das kann man machen. Aber was nützt das, wenn die Auftraggeber die richtigen Kreativen nicht ansprechen mit Anreizen, Bahnbrechendes leisten zu dürfen, sprich: Was soll das faszinierendste Etikett (Marke), wenn der Inhalt einen Verhungern lässt bei vollem Magen? Etikettenschwindel?