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Aus Langem Samstag wird Langer November

Resultate, Informationen und Anlässe: Hier kommt der etwas andere Ticker aus der Region. Mit diesen Infos seid Ihr immer auf dem neusten Stand.

Südostschweiz
Freitag, 18. September 2020, 16:33 Uhr Ticker

Ticker

Fr 30.10.2020 - 17:49

Aus Langem Samstag wird Langer November

Der Lange Samstag in Chur in seiner gewohnten Form pausiert aufgrund der Pandemie dieses Jahr. Stattdessen lanciert der Verein Langer Samstag den Langen November. Er soll als Plattform der Churer Kulturinstitutionen die Vielfalt in schwierigen Zeiten abbilden und sowohl über Veranstaltungen als auch Verschiebungen und Absagen informieren. Der Lange Samstag in seiner gewohnten Form lockt regelmässig 5000 Zuschauer an einem Tag in die Churer Kulturhäuser.

Ihn in der gewohnten Form durchzuführen, ist dieses Jahr laut einer Mitteilung unmöglich. Der Verein Langer Samstag lanciert stattdessen den Langen November, eine Plattform, welche die Situation der Churer Kulturhäuser mit Programmüberblick und aktuellen Informationen zum Betrieb abbildet, wie es weiter heisst. (so)

Fr 30.10.2020 - 11:52

Hansueli Roth übergibt das Feuerwehrinspektorat an Conradin Caduff (rechts).
PRESSEBILD

Conradin Caduff wird neuer kantonaler Feuerwehrinspektor

Conradin Caduff übernimmt ab 1. November als neuer kantonaler Feuerwehrinspektor die Abteilung Feuerwehr der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) und wird neues Mitglied der Geschäftsleitung der GVG. Gemäss einer Mitteilung hat Caduff die Primarlehrerausbildung absolviert und den Master of Advanced Studies in Bildungsmanagement abgeschlossen. 2012/13 übernahm Caduff die Leitung der Schule Lumnezia und unterrichtete an der Oberstufe derselben. Im Feuerwehrwesen war Caduff als Instruktor, Feuerwehrkommandant und als Bezirksinspektor tätig. Er tritt die Nachfolge von Hansueli Roth an, der auf Ende Dezember nach 24 Jahren als Feuerwehrinspektor altershalber pensioniert wird und auf anfangs 2021 das Amt als Gemeindepräsident seiner Heimatgemeinde Klosters-Serneus antritt.

Das Feuerwehrinspektorat der GVG fördert und überwacht die personelle und materielle Einsatzbereitschaft der Bündner Feuerwehren. Es erlässt Vorgaben für die Ausbildung, Ausrüstung, Personalbestände und Leistungsstandards der Feuerwehren und ist zuständig für die konzeptionelle Planung und Organisation des Feuerwehrwesens sowie die Koordination bei der Umsetzung auf kommunaler Ebene. (so)

Fr 30.10.2020 - 11:21

Schweinegrippe
St. Galler Oberstufenschüler müssen am Montag Masken tragen.
ARCHIV

Maskenpflicht in St. Galler Schulen

Im Kanton St. Gallen müssen Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal der Oberstufe ab kommendem Montag eine Maske tragen, auch im Klassenzimmer. Das hat das Bildungsdepartement wegen der steigenden Zahl an Infektionen in Zusammenarbeit mit dem Kantonsarztamt entschieden. Die gleichen Vorgaben gelten bereits an den Berufsfachschulen und den Kantonsschulen, Das Bildungsdepartement will dadurch verhindern, dass viele Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler ausfallen und damit den Präsenzunterricht gefährden. Dies teilte die Staatskanzlei am Freitag mit.

Bis auf Weiteres wird im Kanton St. Gallen auf der Oberstufe sowie an den Kantonsschulen auf das Singen verzichtet. Und der Sportunterricht wird auf der Oberstufe der Volksschule und an den Mittelschulen des Kantons St. Gallen in den Hallen neu in Halbklassen durchgeführt. Damit kann auf die Masken verzichtet werden, heisst es in der Mitteilung. Die Berufsfachschulen müssen situativ angepasste Sportformen finden. Im Freien bleibt Sportunterricht in ganzen Klassen (ohne Masken) unter Einhaltung der Abstandsvorschriften erlaubt. (so)

Do 29.10.2020 - 16:41

Die Regierung erklärt die besondere Lage

Wie am Mittwoch angekündigt, hat die Bündner Regierung am Donnerstag die besondere Lage ausgerufen («suedostschweiz.ch» berichtete). Aufgrund der raschen Zunahme der Anzahl von Coronavirus infizierten und erkrankten Personen sowie der vom Bundesrat am Mittwoch erlassenen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie hat die Regierung die Lage im Kanton angepasst. Die Bezeichnung der besonderen Lage gewährleitet ein innerkantonal einheitliches Vorgehen und ermöglicht adäquate Massnahmen auf einen lokal oder regional begrenzten, rasch auftretenden Anstieg der Fallzahlen. Entsprechend haben die Gemeinden ihre Gemeindeführungsstäbe einzusetzen.

Die Steuerung der Bekämpfung der Pandemie obliegt dem Bündner Gesundheitsamt. Es wird zu Gunsten der Gemeinden einen Katalog an zusätzlichen Massnahmen zur gezielten Eindämmung von lokal oder regional rasch zunehmenden Virusansteckungen erstellen. Die Gemeinden können diese Massnahmen bei Bedarf nach Rücksprache und im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt auslösen.

Das Epidemienrecht sieht vor, dass in einer normalen Lage die Kantone für den Vollzug des Epidemiengesetzes sowie der Epidemienverordnung und damit für das Anordnen von Massnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten zuständig sind. Weiter gibt es die besondere und die ausserordentliche Lage. (so)

Do 29.10.2020 - 15:28

Rekordbeteiligung an der GV der Brambrüeschbahn

14,3 Prozent oder 737 der 5144 Aktionäre haben kürzlich alle Traktanden der Generalversammlung der Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG genehmigt. Gleichzeitig nahmen sie laut einer Mitteilung vom zweitbesten Jahresergebnis der Geschichte Kenntnis. Die teilnehmenden Aktionäre, rund dreimal mehr als üblich, repräsentierten 48,9 Prozent der Stimmen. Mit über 5000 Aktionären ist die
Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG eine der zahlenmässig grössten Publikumsgesellschaften in Graubünden.

Trotz einer Einbusse von zehn Prozent beim Transportumsatz wird im Geschäftsjahr 2019/20 dank weniger Betriebsaufwand ein positiver Ebitda von 5,4 Prozent ausgewiesen. 67 Prozent der Einnahmen sind nicht Subventionen, sondern selbst erwirtschaftet, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Abschreibungen konnten um 34,3 Prozent erhöht werden.

Aktuell sind 60 Prozent der 1114 angestrebten «Uffa»-Abos verkauft. Wenn bis am 30. November 1114 Abos bestellt sind, gilt der Aktionspreise ab 259 Franken wieder für
ein ganzes Jahr. (so)

Do 29.10.2020 - 13:23

Der zweitbeste Riesling-Silvaner kommt aus Graubünden

Bei der Gala Grand Prix du Vin Suisse hat es mit dem Weinbau Jenny Luzi aus Jenins auch ein Bündner Produzent aufs Podest geschafft. Der Riesling-Silvaner 2019 des Familienbetriebes ist kürzlich offiziell zum zweitbesten Schweizer Wein seiner Kategorie gekürt worden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Insgesamt wurden für den Wettbewerb in verschiedenen Kategorien gut 3000 Weine eingereicht, gut 100 davon aus dem Kanton Graubünden. Die Vereinigung Vinea und das Weinmagazin Vinum küren jedes Jahr die besten Weine des Landes. Der Titel «Weinguts des Jahres» ging an die Cave St-Pierre in Chamoson im Wallis. (so)

Do 29.10.2020 - 12:42

Feuerwehrausbildungszentrum Thusis wird ausgebaut

Die von der Gemeinde Thusis vor einem Jahr beschlossene Teilrevision der Ortsplanung wird genehmigt. Damit werden die nutzungsplanerischen Voraussetzungen für den Ausbau des regionalen Ausbildungszentrums und Feuerwehrübungsgeländes «Pantun» (Bildmitte) geschaffen, schreibt der Kanton Graubünden in einer Medienmitteilung.

Geplant sind neue Abstellflächen für Brandcontainer, ein Korridor für ein Übungsgleis sowie Ersatzabstellflächen für Fahrzeuge. Im Weiteren wird mit der Teilrevision der Ortsplanung dafür gesorgt, dass die Nutzung der noch unüberbauten oder unternutzten Flächen in den Arbeitszonen verbessert und regional abgestimmt wird. (so)

Do 29.10.2020 - 12:29

Grünes Licht für die Korrektion der Schanfiggerstrasse

Die Schanfiggerstrasse (Bild) entspricht im Bereich Büelentobel nicht mehr den heutigen Standards, weswegen die Regierung nun ein Projekt zur Korrektion der Strasse genehmigt. Zwischen Langwies und Litzirüti sind die Sichtverhältnisse bei der Zufahrt zur Deponie gemäss einer Mitteilung des Kantons Graubünden mangelhaft, die Büelentobelbrücke ist in einem schadhaften Zustand und die Strassengeometrie erfüllt nicht die Normen.

Im Rahmen des Projekts soll unter anderem die Schanfiggerstrasse auf 6 Meter verbreitert, die Büelentobelbrücke durch einen Neubau ersetzt und die Sichtverhältnisse bei zwei Zufahrtsstrassen optimiert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf drei Millionen Franken, heisst es weiter. (so)

Do 29.10.2020 - 11:55

ChurPlus Lieferservice wird reaktiviert

Im Frühjahr hat ChurPlus im Auftrag der Stadt Chur den Lieferservice für die Covid-19 Risikogruppen angeboten. Auf Anfrage des Coronastabs Chur wird der Lieferdienst ab sofort wieder aktiviert. ChurPlus kauft Produkte für den täglichen Bedarf ein und liefert diese am selben Tag unter strenger Befolgung der Hygienevorschriften an die betroffenen Personen. Der kostenlose Service wird über die nächsten Wochen verfügbar sein, schreibt ChurPlus in einer Mitteilung. ChurPlus wird von der Stadt Chur unterstützt und erhält auch Support aus der regionalen Wirtschaft.

Unter der Hotline 081 254 50 54 werden von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr Bestellungen entgegengenommen. Mehr Infos auf www.chur-plus.ch. (so)

Do 29.10.2020 - 11:50

Churer Kinder planen neuen Spielplatz

In der Freibadanlage der Sport- und Eventanlagen Chur wird in der Nähe des Restaurants ein ganzjährig zugänglicher Spielplatz erstellt. Für die Planung des Vorhabens wurde eine Arbeitsgruppe einberufen. Diese einigte sich darauf, dass der Spielplatz unter Einbezug der Endnutzenden geplant werden soll. Aufgrund des Lockdowns wurde das Vorhaben – der Einbezug der Kinder in Form eines Mitwirkungstages – von April auf September verschoben. Am 10. September fand laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag der Mitwirkungstag statt. 50 Vorschul- und Kindergartenkinder waren in der Oberen Au. Sie teilten dem Team der städtischen Jugendarbeit mit, welche Bewegungsmöglichkeiten der Spielplatz haben sollte und welche Kriterien für die Gestaltung wichtig sind.

Die Resultate wurden in Form einer Hitliste, Zeichnungen und Fotos (im Bild oben ein Modell des Wunschspielplatzes) von den vor Ort gebauten Modellen durch die Jugendarbeit aufbereitet und Ende September einem Landschaftsarchitekturbüro übergeben. Dieses wird nun einen Gestaltungsvorschlag ausarbeiten. Die Kinder werden regelmässig über den Stand informiert. Stimmt der Stadtrat dem Vorschlag zu, werden die Kinder im Frühling noch zwei Mal eingeladen: einmal zum Bauen und dann zur ersehnten Eröffnung – idealerweise per Freibad-Saisonstart 2021, wie es weiter heisst. (so)

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Schwarmintelligenz?
Ein Blick in die menschgemachte Welt genügt, um ins Schwärmen zu kommen, sprich: Wie soll das denn funktionieren, wenn der Schwarm nicht mal bei Schwarmverdichtung alias Überpopulation Fundamentalnachhaltiges generiert bzw. das vorhandene Gute maximal erhält (was die Bischofskonferenz mit «Bewahrung der Schöpfung» meint, begriff ich eh nie)?
Seit 2014 seien 127 Ideen umgesetzt worden (und wohl viel mehr eingereicht). Ausdrücklich genannt, quasi ins Schaufenster gestellt, offenbar die Highlights: Einige Vegies auf der Schnipo-Speisekarte und ein Schlepplift: anderswo würde man es Schnee von gestern nennen, in Klosters mögen das «Leuchttürme» sein wie in GR inflationär üblich, wo sogar eine Autobahnkirche bejubelt wird von der Somedia, und man könne dort zur Besinnung kommen. Realsatire?
Meine Ansicht: Statt Pseudobedürfnisse an den Haaren herbeizuzwängen, würde ich die Grundprobleme (Radix, aber nicht die, die als Organisation im Internet firmiert) lösen (Umwelt, Krankenwesenkosten-/Leidens-explosion STATT Strassenbau 2021-24 für 783 Millionen Franken, GR-Regierung, siehe SO 6.2.2020), was der Mensch essenziell benötigt.
Nun sucht also die Feriendestination Davos Klosters einen treffenderen Namen für ihre «Open Innovation Plattform».
Das kann man machen. Aber was nützt das, wenn die Auftraggeber die richtigen Kreativen nicht ansprechen mit Anreizen, Bahnbrechendes leisten zu dürfen, sprich: Was soll das faszinierendste Etikett (Marke), wenn der Inhalt einen Verhungern lässt bei vollem Magen? Etikettenschwindel?