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Grosses Comanderfest im Jahr 2023

Grosses Comanderfest im Jahr 2023

Die reformierte Kirche Chur plant im Jahr 2023 ein Jubiläumsjahr zur Reformation von Johannes Comander vor 500 Jahren. Insgesamt sind übers Jahr verteilt fünf Schwerpunkte geplant. Unter anderem auch eine Produktion mit dem Theater Chur.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Ereignisse
Der Vorstand der reformierten Kirche Chur: Präsident Curdin Mark, Vizepräsidentin Ladina Ehrler-Scharplatz (Gemeindeleben), Paola Cotti-Maurizio (Bildung), Andy Gfeller (Leiter Verwaltung) und Corina Pfiffner-Frischknecht (Soziales). (v.l.n.r.)
PRESSEBILD

Johannes Comander aus Maienfeld war ein Theologe und Reformator der Stadt Chur. Er soll im Jahr 2023 gefeiert werden. Die reformierte Kirche Chur möchte mit verschiedenen Aktivitäten übers ganze Jahr die Botschaften der Reformation sichtbar machen, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Fünf Schwerpunkte geplant

Die Aktivitäten verteilen sich laut Mitteilung auf alle vier Jahreszeiten und bilden vier thematische Schwerpunkte. Der Start ist im Frühling 2023 mit einer Disputation im Bildungsbereich. Im Sommer ist das Comanderfest geplant und im Herbst eine Produktion mit dem Theater Chur. Im Advent folgen laut Mitteilung die Feierlichkeiten zum Abschluss des Jubiläumsjahres.

Fünfter Schwerpunkt ist das Thema «Anstistitium 2023 plus». Als Brücke in die Zukunft werde die Geschichte des einmaligen Gebäudes aufgearbeitet. Die Räumlichkeiten sollen als besonderer Ort für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

Bei der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni informierte Präsident Curdin Mark über den Abgang von zwei Pfarrern. Der langjährige Pfarrer Alfred Enz werde Ende Februar 2022 pensioniert. Pfarrer Erich Wyss habe seine Pfarrstelle an der Martinskirche auf Ende November 2021 gekündigt. Laut Mitteilung zieht es ihn ins Unterland.

Bei den statutarischen Geschäften der Kirchgemeindeversammlung wurden zudem der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2020 mit einem Ertragsüberschuss von knapp 166'000 Franken einstimmig gutgeheissen. Der Verpflichtungskredit über 440'000 Franken für den Umbau des Comanderzentrums wurde laut Mitteilung eingehalten. (kea)

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